François Cheng
Über die Schönheit der Seele
Sieben Briefe an eine wiedergefundene Freundin
Aus dem Französischen von Thomas Schulz

Vom vorzeitigen Frühling bis in den Herbst hinein schreibt François Cheng, Philosoph, Autor, Kalligraph und Mitglied der Academie française, diese bewegenden und erhellenden Briefe an eine wiedergefundene Freundin, deren Schönheit ihn einst erschütterte. Ist es die Seele selbst, mit der er hier Zwiesprache hält?

Nichts Wertvolleres als die Seele, dieser intimste Teil unseres Wesens, die Heimat unserer wahren Würde, ist dem Menschen eigen. Dennoch neigen wir seit den Zeiten der Aufklärung dazu, den Wert eines Menschen ausschließlich über seinen Geist zu bestimmen. Was aber sagen die vier Weltreligionen, was die großen geistigen Traditionen - China, Indien, Griechenland - über die Seele? Und welche Vorstellung hat Cheng selbst, der als Jugendlicher aus China floh und auf dieser Flucht dem Tod öfter als einmal ins Auge blickte, von der Seele? Was ist von großen Denkerinnen und Denkern wie Hildegard von Bingen, Cocteau, van Gogh, Tocqueville, Kierkegaard, Pierre Jean Jouve überliefert und was hat Simone Weil über die Seele gesagt?

Im Lesen dieser kulturhistorischen und dabei doch sehr persönlichen Briefe Chengs nähern wir uns unmerklich unserer ureigenen Vorstellung von der Seele. Eine sehr schöne Erfahrung ist das, auf wieviel Resonanz dieser Diskurs in uns zu treffen vermag. Wenn auch nur die geringste aller Übereinstimmungen wahr ist, wenn das Schicksal eines Menschen tatsächlich in seiner Seele beheimatet ist und das Lied einer jeden Seele im Einklang ist mit dem Leben selbst, dann müssen wir die Versehrung von Körper und Geist nicht mehr fürchten. Eine überaus erfüllende und tröstliche Lektüre!

C.H.Beck
Hardcover: 160 Seiten, ca. € 18,-
E-Book: ca. € 13,99
Französische Originalausgabe: ca. € 14,99


DAS IST DRIN
Was ist die Seele?
Notizen über die
»einzige Macht der
Ewigkeit in uns«
Annäherungen an
das eigene Selbst
 
 
 

AUTOR/IN
Biographie